Lohnnebenkosten um 5 Prozent senken
Die Senkung der Lohnnebenkosten hat für SWV Österreich Präsident Bernd Hinteregger oberste Priorität. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Österreich wettbewerbsfähig gehalten werden und die Beschäftigung steigen. Ab 2028 werden die Lohnnebenkosten, genauer gesagt die Beiträge der Unternehmen zum Familienlastenausgleichsfonds, um einen Prozentpunkt gesenkt. Das ist ein erster wichtiger Schritt.
Denn in Österreich ist der Faktor Arbeit international gesehen viel zu hoch belastet. Österreich zählt laut aktuellem OECD-Bericht zu den Ländern mit der höchsten Belastung des Faktors Arbeit in Europa.
Hinteregger fordert daher: „Wir brauchen dringend eine Senkung der Lohnnebenkosten. Ein Prozent ist ein erster Schritt. Um Unternehmen stärker zu entlasten, bräuchten wir jedoch 5 Prozent, um zumindest auf deutsches Niveau zu kommen. Nach Gesprächen mit dem Finanzminister weiß ich, dass es dafür Vorschläge zur Gegenfinanzierung braucht. Wir werden als SWV entsprechende Modelle für eine mögliche Gegenfinanzierung erarbeiten und präsentieren“, so Hinteregger.
SWV Burgenland präsentierte sich im Theodor Kery-Haus
SWV Burgenland-Präsident Michael Leitgeb (2.v.r.), Spartenobmann Michael Wlaschits und Bezirksvorsitzende Eveline Schuller-Frank (v.l.) mit Landesrat Leonhard Schneemann.
SPÖ-Zentrale trägt nun den Namen „Theodor-Kery-Haus“
Die Landeszentrale der SPÖ Burgenland in Eisenstadt, die über viele Jahre hinweg als „Rotes Haus“ bekannt war, wurde am 18. Juni 2026 feierlich in „Theodor-Kery-Haus“ umbenannt. Mit der Namensgebung wird das Wirken des ehemaligen burgenländischen Landeshauptmannes Theodor Kery gewürdigt, der die Entwicklung des Burgenlandes maßgeblich geprägt hat.
Im Rahmen der Festveranstaltung präsentierte sich auch der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Burgenland mit einem Informationsstand. Präsident Michael Leitgeb und sein Team nutzten die Gelegenheit, um die Arbeit des Verbandes vorzustellen und mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.
Michael Leitgeb sagte dazu: „Die Umbenennung in Theodor-Kery-Haus ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für einen Politiker, der das Burgenland nachhaltig geprägt hat. Gleichzeitig war die Veranstaltung eine hervorragende Gelegenheit, die Arbeit des Sozialen Wirtschaftsverbandes Burgenland zu präsentieren und den direkten Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie interessierten Gästen zu pflegen. Gerade dieser Dialog ist wichtig, um die Interessen der regionalen Wirtschaft bestmöglich zu vertreten.“
Zum Herunterladen des Fotos klicken Sie auf den folgenden Link: Theodor-Kery-Haus Eisenstadt
Bildquelle: SWV Burgenland
Die Pflichtmitgliedschaft muss beibehalten werden!
Die Auflösung der Pflichtmitgliedschaft in der Wirtschaftskammer ist in aller Munde. SWV Österreich Präsident Bernd Hinteregger spricht sich klar für die Beibehaltung aus. Und das hat drei Gründe:
- Die Sozialpartnerschaft muss erhalten bleiben. Das System hat Österreich gute Dienste erwiesen.
- Durch die solidarische Finanzierung können alle Unternehmen – von EPU bis zu großen Konzernen – auf Serviceleistungen und Beratungen zugreifen, die für Kleine sonst unerschwinglich wären.
- Die Pflichtmitgliedschaft ermöglicht es, viele wichtige Themen selbst zu regeln. Das ist nur möglich, weil die Wirtschaftskammer in alle Gesetzgebungsprozesse eingebunden ist.
Fair und transparent: Wir brauchen eine Reform des Wahlrechts
Eine zentrale Forderung im Reformprozess ist die grundlegende Reform des Wahlrechts in der Wirtschaftskammer. Ziel ist es, mehr Transparenz, Fairness und demokratische Mitbestimmung für die Unternehmerinnen und Unternehmer sicherzustellen.
„Das aktuelle Wahlrecht ist für viele Mitglieder nicht nachvollziehbar und führt dazu, dass sich zahlreiche Unternehmer:innen nicht ausreichend repräsentiert fühlen. Darum ist die Wahlbeteiligung auch so niedrig“, erklärt SWV Österreich Präsident Bernd Hinteregger.
Mehr Transparenz bei Wahlergebnissen
Ein zentraler Kritikpunkt des SWV Österreich ist die Veröffentlichung der Wahlergebnisse. Derzeit seien die Zuteilung der Mandate und die daraus resultierende Zusammensetzung der Gremien für die Öffentlichkeit nur schwer nachvollziehbar.
„Bei Nationalrats- oder Landtagswahlen werden sämtliche Ergebnisse transparent veröffentlicht. Genau diese Transparenz brauchen wir auch in der Wirtschaftskammer. Die Mitglieder haben ein Recht darauf zu wissen, wie sich die Wahlergebnisse konkret auf die Zusammensetzung in den Fachgruppen und Sparten auswirken“, so Hinteregger.
Digitale Stimmabgabe
Der SWV Österreich spricht sich für eine grundlegende Modernisierung des Wahlprozesses aus. Dazu zählen die Einführung einer digitalen Stimmabgabe, die automatische Zusendung von Wahlkarten an alle Wahlberechtigten, mehrsprachige Wahlinformationen sowie eine Ausweitung der Wahltage.
„Wer die Wahlbeteiligung erhöhen will, muss die Teilnahme einfacher machen. Die Wirtschaftskammer darf sich nicht länger gegen zeitgemäße und digitale Lösungen verschließen“, betont Hinteregger.
Auch das passive Wahlrecht soll reformiert werden. Künftig sollen alle Selbstständigen unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft kandidieren können. Um die demokratische Legitimation der Wirtschaftskammer zu stärken, schlägt der SWV Österreich vor, künftig drei getrennte Stimmen zu vergeben: für die Fachgruppe, die Landeskammer sowie die Bundeskammer.
„Die Mitglieder müssen nachvollziehen können, wer auf welcher Ebene gewählt wird und wie sich die Wahlergebnisse zusammensetzen. Das schafft Transparenz und stärkt das Vertrauen in die demokratischen Prozesse der Wirtschaftskammer“, so Hinteregger.
Gleiche Chancen für alle wahlwerbenden Gruppen
Ein weiterer Reformvorschlag betrifft den Zugang zu Mitgliederdaten. Derzeit erhalten wahlwerbende Gruppen lediglich Postadressen.
„Im digitalen Zeitalter reicht das nicht mehr aus. Wer einen fairen Wettbewerb zwischen den Fraktionen will, muss auch zeitgemäße Kommunikationsmöglichkeiten schaffen. Dazu gehören selbstverständlich auch E-Mail-Adressen und Telefonnummern im rechtlich zulässigen Rahmen“, fordert Hinteregger.
Wahlrechtssymposium soll Reform vorbereiten
Um die Reform auf eine breite fachliche Grundlage zu stellen, fordert der SWV Österreich die Einrichtung eines Wahlrechtssymposiums. Verfassungsjurist:innen, Parlamentarier:innen und Wahlrechtsexpert:innen sollen gemeinsam Vorschläge für ein modernes und demokratisches Wahlrecht der Wirtschaftskammer erarbeiten.
„Wir brauchen eine umfassende Reform, die transparent, fair und rechtlich sauber ausgestaltet ist. Die Ergebnisse eines solchen Symposiums müssten anschließend verbindlich umgesetzt und gesetzlich verankert werden“, sagt Hinteregger.
Für den SWV Österreich steht fest: Nur mit einem modernen und nachvollziehbaren Wahlrecht kann das Vertrauen der Unternehmerinnen und Unternehmer in die demokratischen Strukturen der Wirtschaftskammer nachhaltig gestärkt werden.
Zu Gast bei Finanzminister Markus Marterbauer
Kürzlich trafen SWV Präsident Bernd Hinteregger und SWV Bundesgeschäftsführerin Lucia Grabetz Finanzminister Markus Marterbauer zum intensiven Austausch über die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen.
Im Fokus standen das Doppelbudget, dringend notwendige Entlastungen für EPU sowie die Senkung der Lohnnebenkosten – zentrale Themen für Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer.
Bernd Hinteregger: „Unsere Betriebe brauchen jetzt Planungssicherheit, weniger Belastung und echte Perspektiven.“ (Foto mit FM Marterbauer)
Neueröffnung von „Die Brotbrüder“
Bäckerei „Die Brotbrüder“ lud nach Pamhagen zur Feier
SWV-Vizepräsidentin Margit Bleich (l.) gratulierte gemeinsam mit SPÖ-Vizebürgermeister Reinhard Csida (r.) den Brüdern Thomas und Phillip Unger.
Die Bäckerei „Die Brotbrüder“ eröffnete am Samstag, 13. Juni 2026, ihre Pforten und lud ab 5.30 Uhr in der Früh ein, die Welt des frisch gebackenen Genusses zu entdecken.
Seitens des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Burgenland stellte sich Vizepräsidentin Margit Bleich mit Glückwünschen ein.
Informationen zu den „Brotbrüdern“
Phillip Unger
ist Bäckermeister und seit 2021 Backstubenleiter bei Motto Brot in Wien. Er verantwortet Produktion, Teamführung und Produktentwicklung mit Fokus auf Bio-Sauerteigbrote und traditionelles Handwerk ohne Zusatzstoffe. Nach seiner Lehre mit Auszeichnung sammelte er Erfahrung bei Felber und Goldenitsch und absolvierte zahlreiche Fachkurse sowie die Meisterprüfung. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit Top-Platzierungen beim Falstaff-Ranking der beliebtesten Bäcker Wiens.
Thomas Unger
ist gelernter Bäcker mit Auszeichnung und verfügt über langjährige Erfahrung in Backstube und Lebensmittelhandel. Nach Stationen bei der Bäckerei Grath und Goldenitsch als Mischer und Ofenarbeiter arbeitete er mehrere Jahre im Familienbetrieb Obst & Gemüse Unger und sammelte dort Erfahrung in Qualitätssicherung und Kundenkontakt. Seit 2021 ist er bei Motto Catering tätig und verantwortlich für Teigbereitung, Mischprozesse und Ofenarbeit. Zudem legte er 2019 erfolgreich die Unternehmerprüfung ab.
Für weitere Informationen klicken Sie auf den folgenden Link: Die Brotbrüder
Zum Herunterladen des Fotos klicken Sie auf den folgenden Link: Eröffnung „Die Brotbrüder“
Bildquelle: SWV Burgenland
Bernd Hinteregger zu Gast im Club 3
Kürzlich war SWV Österreich Präsident Bernd Hinteregger zu Gast bei Tanja Pfaffeneder im Club 3 auf krone.tv. Hinteregger diskutierte gemeinsam mit Investigativjournalist Rainer Fleckl und Finanzexperten Gerald Zmuegg. Das Thema, um das sich die hitzige Diskussion drehte: Networking oder Freunderlwirtschaft: Welche Rolle spielen persönliche Beziehungen, wenn wichtige Entscheidungen anstehen?
Signa-Millionen, Immobiliendeals der Wirtschaftskammer Wien und die Entscheidung über die künftige ORF-Spitze: Immer wieder steht die Frage im Raum, welchen Einfluss persönliche Beziehungen und Netzwerke in Österreich haben. Wo endet gutes Networking und wo beginnt Freunderlwirtschaft?
„Wo das passiert, muss man genau hinschauen. Denn es sollten in jeder Position die besten Köpfe sitzen, um die Republik zu lenken“, so das pointierte Statement von Bernd Hinteregger.
Hier geht’s zum Video: https://www.krone.at/4171302
Unternehmerstammtisch in Neufeld
SWV lud nach Neufeld
SWV Burgenland-Präsident Michael Leitgeb und sein Präsidium führten Gespräche in Neufeld
Der Soziale Wirtschaftsverband Burgenland (SWV) mit Präsident Michael Leitgeb an der Spitze lud zum Unternehmerstammtisch ins Neufelder Seehotel & Restaurant.
Dabei wurde das Präsidium des SWV vorgestellt und über die Arbeit und die ZIele des Verbandes berichtet. Anschließend gab es einen interessanten Austausch.
Zum Herunterladen des Fotos klicken Sie hier: Unternehmerstammtisch
Bildquelle: SWV Burgenland









